Eignungsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger

Geeignete Ärzte für die Feststellung der körperlichen Eignung von Atemschutzgeräteträgern

Nach § 14 der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren" dürfen für den Feuerwehrdienst nur körperlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden. Besondere Anforderungen an die körperliche Eignung werden insbesondere an Feuerwehrangehörige gestellt, die als Atemschutzgeräteträger Dienst tun. Die körperliche Eignung der Atemschutzgeräteträger muss durch Eignungsuntersuchungen vor Aufnahme der Tätigkeit und in regelmäßigen Abständen nach dem DGUV Grundsatz für arbeitsmedizinische Untersuchungen G 26 „Atemschutzgeräte“ festgestellt und bescheinigt werden.

Die FUK Mitte empfiehlt, die Eignungsuntersuchungen insbesondere durch Ärzte, die die Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ führen, oder durch Ärzte, die bis 2008 zur Durchführung der G 26 durch Unfallversicherungsträger ermächtigt wurden, durchführen zu lassen.

Im Vorgriff auf die neue UVV „Feuerwehren“ haben der Vorstand und die Vertreterversammlung der FUK Mitte beschlossen, dass bereits jetzt G-26-Untersuchungen für Feuerwehrangehörige der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen neben Arbeits- und Betriebsmedizinern auch durch andere geeignete Ärzte durchgeführt werden können.

Interessierte Ärztinnen und Ärzte werden nach Einreichen einer „Selbstauskunft“ über ihre Geeignetheit bei der FUK Mitte in die „Liste der für die G 26.3-Untersuchung bei Angehörigen der Feuerwehren der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen geeigneten Ärztinnen und Ärzte“ aufgenommen, wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Unabhängig von dieser Liste bleibt die Kommune frei in der Auswahl und Bestimmung der für sie tätig werdenden Ärztinnen oder Ärzte.

Das Ergebnis der Eignungsuntersuchung muss dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt werden. Ein Muster für die Bescheinigung der Eignung finden Sie im Bereich Download-Vordrucke.

Achtung! Vorsorgeuntersuchungen nach ArbMedVV müssen weiterhin durch Ärztinnen oder Ärzte, die die Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ führen, durchgeführt werden.