FUK-CIRS

Datenbank zur Erfassung und Auswertung von Beinahe-Unfällen im Feuerwehreinsatz

Im Feuerwehralltag kommt es, trotz Einhaltung der bestehenden Sicherheitsvorschriften, immer wieder zu Unfällen und brenzligen Situationen,die aber nochmal „gut gehen“. Von den Unfällen erfahren die Feuerwehr-Unfallkassen durch eingehende Unfallmeldungen. Von der weitaus höheren Anzahl an gefährlichen Ereignissen, bei denen nur sehr leichte bzw. gar keine Verletzungen aufgetreten sind, erfahren wir hingegen nicht.

Wenn man selbst den Beinahe-Unfall erlebt und erkennt, sieht man später in einer ähnlichen Situation die Gefahr und reagiert entsprechend. Bei anderen Einsatzkräften und Feuerwehren kann eine identische Situation zu Schadensereignissen führen, da die entsprechende Selbsterfahrung fehlt. Diese „Wissenslücke“ möchte das FUK-CIRS füllen, damit auch andere Einsatzkräfte aus den beschriebenen Beinahe-Unfällen lernen. Hier lebt das FUK-CIRS von der Aktivität und den freiwilligen Meldungen von relevanten Beinahe-Unfällen aller Angehörigen der Feuerwehr.

Ziel dieser Datensammlung ist es, eine noch bessere und zielgerichtetere Unfallverhütungsarbeit anbieten zu können. Zu diesem Zweck werden die eingehenden Daten gesammelt und so verarbeitet, dass sie übersichtlich dargestellt werden können und veranschaulichen, wann es im Feuerwehrdienst zu gefährlichen Situationen kommt.

Hierbei spielt es keine Rolle, welcher Feuerwehrangehörige in Gefahr war bzw. in welcher Feuerwehr die Person Mitglied ist, denn die Daten sollen nur für die Präventionsarbeit genutzt werden und keines Falls für Strafverfolgung oder Regressverfahren. Daher wird auf Angaben wie Name, Ort, Datum und Zeit bewusst verzichtet und die Anonymität gewahrt.